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Titel

PDF 
Rammkernbohrungen und Drucksondierungen für Baugrunduntersuchung Weser-Jade-Nordsee

 

Gesucht wird ein Unternehmen für Baugrunderkundungen am Bauhof Wilhelmshaven. Durchzuführen sind 13 Rammkernbohrungen (teils vom Wasser, teils von Land) sowie eine Drucksondierung. Die Proben sind zur BAW Hamburg zu transportieren.

Vergabeverfahren

Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)

Vergabestelle

WSA Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee Vergabestelle Standort Bremen
Franziuseck 5
28199 Bremen

Ausführungsort

DE-26382 Wilhelmshaven

Frist

07.07.2026

Beschreibung

Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee
Straße, Hausnummer: Franziuseck 5
Postleitzahl (PLZ): 28199
Ort: Bremen
Telefon: +49 421 53780
E-Mail: vergabewesen.wsa-weser-jade-nordsee@wsv.bund.de
Internet-Adresse: http://www.wsa-weser-jade-nordsee.wsv.de

b) Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A"
Geschäftszeichen: 2026_7802_029

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
  • ohne elektronische Signatur (Textform)

d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee (WSA Weser-Jade-Nordsee)
Dienstort Bauhof Wilhelmshaven, Schleusenstr. 5, 26382 Wilhelmshaven

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Bei der Leistung handelt es sich um die Probenentnahme von Baugrund am Bauhof des WSA Weser-Jade-Nordsee, Dienstort Wilhelmshaven. Dabei müssten:

  • 8 St. Rammkernbohrungen vom Wasser aus,
  • 1 St. Rammkernbohrung von Land aus,
  • 4 St. Rammkernbohrung vom Wasser aus und
  • 1 St. Drucksondierung von Land aus

durchgeführt werden. Die Proben sind nach der Entnahme zu Lagern und zur Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Dienststelle Hamburg, Wedeler Landstr. 157, 22559 Hamburg, ins Labor zu bringen.

h) Losweise Vergabe
Nein

i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung
21.08.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
21.09.2026

j) Nebenangebote
nicht zugelassen

k) Mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=866409
Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert.

o) Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
Ablauf der Angebotsfrist
07.07.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.07.2026

p) Angebote sind einzureichen
elektronisch via
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=866409

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen

s) Geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen

t) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
siehe Vergabeunterlagen

u) Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

v) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise

  1. Erklärung, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat. Eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (sofern diese nicht verfügbar ist, eine gleichwertige Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers) mit Angabe der Lohnsummen ist auf Verlangen vorzulegen.
  2. Eintragung in das Berufs-/Handelsregister des Unternehmens- oder Wohnsitzes. Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer sind auf Verlangen vorzulegen.
  3. Erklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123 und 124 GWB i.V.m. § 6e EU VOB/A sowie, falls erforderlich, über Maßnahmen zur Selbstreinigung im Sinne von § 125 GWB i.V.m 6f EU VOB/A. Auszüge aus dem Bundeszentralregister nach § 30 Absatz 5 BZRG, Nachweise über Maßnahmen zur Selbstreinigung, ein Insolvenzplan, falls dieser rechtskräftig bestätigt wurde, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Solzialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sind auf Verlangen vorzulegen.
  4. Erklärung, dass in den letzten zwei Jahren kein Verstoß gegen Vorschriften vorliegt, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, der mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt wurde.
  5. Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Hierbei sind folgende Mindeststandards gefordert: Der Umsatz muss pro Geschäftsjahr mindestens 750.000 Euro betragen; vergleichbar sind Leistungen aus folgenden Leistungsbereichen: Vergleichbar sind Leistungen zur Durchführung von Bohrungen und Sondierungen für Baugrundgutachten.
  6. Erklärung, dass in den letzten fünf Kalenderjahren Leistungen erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Dies ist durch mindestens drei Referenzen nachzuweisen. Hierbei sind folgende Mindeststandards gefordert: Vergleichbar sind hierbei Leistungen aus folgenden Leistungsbereichen: Baugrunderkundungen und Bodenaufschlussarbeiten, Bohrarbeiten zur Erstellung von Baugrundgutachten, Geotechnische Erkundungsbohrungen, Durchführung von Rammkernsondierungen. Auf Verlangen sind die Referenzen mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen: Auftraggeber/Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personals ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderung bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragunternehmen, ARGE-Partner, Nachunternehmen); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
  7. Erklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.

Darüberhinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: über vergleichbare Baugrunderkundungs- und Bohrleistungen sowie durch Angaben zur personellen und technischen Ausstattung nachzuweisen.

Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: über vergleichbare Baugrunderkundungs- und Bohrleistungen sowie durch Angaben zur personellen und technischen Ausstattung nachzuweisen.

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen- und Schiffahrt
Dezernat U 20 - Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228/7090-9010
E-Mail-Adresse: gdws@wsv.bund.de

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 203553 vom 10.06.2026