Öffentliche Ausschreibung
Bauauftrag (VOB)
DB InfraGO AG Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16) (ehemals DB Netz AG)
Adam-Riese-Straße 11-13
60327 Frankfurt Main
DE-70191 Stuttgart
18.06.2026
bieterportal.noncd.db.de/…/74b34779-23c3-44e4-9fa6-975d8bbb2935
1) DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)
Adam-Riese-Straße 11-13
60327 Frankfurt Main
Fax: +49 69260913869
E-Mail: simone.krajewski@deutschebahn.com
Internet: www.deutschebahn.com/bieterportal/
1.2) Gemeinsame Beschaffung
1.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
FE.EI - Beschaffung Infrastruktur
Räpplenstraße 17
Stuttgart
70191
DE
Kontaktstelle(n): Krajewski, Simone
Telefon: +49 69
E-Mail: simone.krajewski@deutschebahn.com
Fax: +49 69260913869
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
1.4) Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
2): Gegenstand
2.1) Umfang der Beschaffung
2.1.1) Bezeichnung des Auftrags
ABS/NBS KaBa, PfA 8.1: Archäologische Baumaßnahmen und Sondage am Bw 691
Referenznummer der Bekanntmachung: 26FEI85842
2.1.2) CPV-Code Hauptteil
45112450
Klassifizierung
21130999 - Erd- und Spezialtiefbau, geringfügige Leistungen
45112450-4 - Erdaushubarbeiten für archäologische Grabungen
2.1.3) Art des Auftrags
Bauleistung
2.1.4) Kurze Beschreibung
Im Rahmen des Großprojektes ABS/NBS Karlsruhe-Basel, Streckenabschnitt 8.1, sollen im Bereich der Gemeinde Riegel am
Kaiserstuhl bauvorlaufende archäologische Rettungsgrabungen zur Bergung und Dokumentation von vorliegenden Befunden
innerhalb ausgewiesener archäologischen Kulturdenkmalflächen durchgeführt werden. Die Tätigkeiten sind durch eine
archäologische Grabungsfirma nach den Richtlinien zur Durchführung archäologischer Ausgrabungen und Prospektionen in
Baden-Württemberg durchzuführen.
2.1.5) Geschätzter Gesamtwert
2.1.6) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
2.2) Beschreibung
2.2.1) Bezeichnung des Auftrags
2.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)
45112450
Klassifizierung
21130999 - Erd- und Spezialtiefbau, geringfügige Leistungen
45112450-4 - Erdaushubarbeiten für archäologische Grabungen
Fristen und Termine
II.2.3) Erfüllungsort
79359 Riegel am Kaiserstuhl
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung
Im Rahmen des Großprojektes ABS/NBS Karlsruhe-Basel, Streckenabschnitt 8.1, sollen im Bereich der Gemeinde Riegel am
Kaiserstuhl bauvorlaufende archäologische Rettungsgrabungen zur Bergung und Dokumentation von vorliegenden Befunden
innerhalb ausgewiesener archäologischen Kulturdenkmalflächen durchgeführt werden. Die Tätigkeiten sind durch eine
archäologische Grabungsfirma nach den Richtlinien zur Durchführung archäologischer Ausgrabungen und Prospektionen in
Baden-Württemberg durchzuführen.
2.2.5) Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 100
2.2.6) Geschätzter Wert
2.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03.08.2026
Ende: 26.09.2026:
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
2.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
2.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
Nebenangebote
Nebenangebote sind nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen
Mehrere Hauptangebote zulässig
Nein
2.2.11)
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
2.2.12)
Angaben zu elektronischen Katalogen
2.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
2.2.14)
Zusätzliche Angaben
Die Zahlungsbedingungen gelten gemäß Vergabeunterlagen. Das Großprojekt ABS/NBS Karlsruhe-Basel wurde über EU-Mittel
kofinanziert. Die unter1.1 dargestellte Finanzierung ist die gültige Finanzierung zum Zeitpunkt der Vergabe dieser Teilmaßnahme.
Das Großprojekt ABS/NBS Karlsruhe–Basel behält sich vor, im Nachgang EU-Mittel aus der Kofinanzierung für diese Maßnahmen
zu verwenden.
3): Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
3.1) Teilnahmebedingungen
3.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Der Nachweis über die im folgenden aufgeführten Eignungsanforderungen wird durch das Vorhandensein einer Präqualifikation bei
der Deutschen Bahn AG, den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.
(Präqualifikationsverzeic hnis) / PQ-VOB oder vorläufig mit einer Eigenerklärung über die Erfüllung der Eignungsanforderungen
erbracht. Im letzten Fall sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Nachweise zu den einzelnen Anforderungen innerhalb
von 6 Kalendertagen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist ein Nachweis über das Vorhandensein einer
PQ-VOB innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Es ist zu beachten, dass nach III.1.4) zwingend eine Präqualifikation der Deutschen Bahn AG erforderlich sein kann, falls dies dort
ausdrücklich erwähnt ist. Eine dementsprechende Erklärung ist im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum
Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht.
Erklärung über seine Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Bieter ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine
entsprechende Erklärung über die Mitgliedschaft bei dem für sie zuständigen Versicherungsträger abzugeben.
Erklärung über die Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer seines
Sitzes oder Wohnsitzes.
3.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien
- Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
- Erklärung, dass der Bewerber/Bieter nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb
ausgeschlossen worden ist.
- Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).
- Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention
- Erklärung, dass bei der Ausführung eines früheren Auftrags bei der Deutsche Bahn AG oder einem mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG
verbundenen Unternehmen keine wesentliche Anforderung erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat.
- Erklärung über mögliche Eintragungen im Gewerbezentralregister
- Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr
gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens
a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen,
b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte,
oder
c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat.
- Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner ( www.deutschebahn.
com/de/konzern/konzernpro fil/compliance/geschaefts partner/verhaltenskodex-1 191674
) oder die BME-Verhaltensrichtlinie ( www.bme.de/initia tiven/compliance/bme-comp liance-initiative/ ) oder einen eigenen
Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.
Der Nachweis über die im folgenden aufgeführten Eignungsanforderungen wird durch das Vorhandensein einer Präqualifikation bei
der Deutschen Bahn AG, den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.
(Präqualifikationsverzeic hnis) / PQ-VOB oder vorläufig mit einer Eigenerklärung über die Erfüllung der Eignungsanforderungen
erbracht. Im letzten Fall sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Nachweise zu den einzelnen Anforderungen innerhalb
von 6 Kalendertagen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist ein Nachweis über das Vorhandensein einer
PQ-VOB innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Es ist zu beachten, dass nach III.1.4) zwingend eine Präqualifikation der Deutschen Bahn AG erforderlich sein kann, falls dies dort
ausdrücklich erwähnt ist. Eine dementsprechende Erklärung ist im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum
Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht.
- Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur
Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung) , sowie
Verpflichtungen z. B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegese tz (AentG), § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, §
21 Schwarzarbeitsbekämpfungs gesetz oder § 22 Lieferkettensorgfaltspfli chtengesetz genannten Vorschriften.
- Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
- Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne
von § 122 GWB keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und dass das Unternehmen stets in der
Lage war, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien
Qualifikation und Sprachkenntnisse
Die archäologischen Maßnahmen sind von einem Wissenschaftler oder einer Wissenschaftlerin (min. Master, Magister, Diplom) zu
leiten, der über die Qualifikation gemäß Prospektions- und Grabungsrichtlinien für drittfinanzierte Maßnahmen des Verbands der
Landesarchäologen (VLA), Punkt 1.1.1, verfügt. Der Bieter hat die Eignung als Grabungsleitung mit dem Angebot nachzuweisen und
benennen.
vergleichbare Leistung
Erklärung und Nachweis über die von ihm durchgeführten archäologischen Sondierungen und Rettungsgrabungen unterschiedlicher
Zeitstellung in Süddeutschland in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren. Nachzuweisen sind zudem Erfahrungen in der
Leitung und Durchführung von Trassengrabungen. Es sind zwei vergleichbare archäologische Maßnahmen und die dabei
ausgeführten Tätigkeiten und Dauer durch den Bieter zu benennen.
Die Eignung ist mit Hilfe der Anlage 2.25 mit Angebotsabgabe nachzuweisen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
3.1.4) Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
3.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
3.1.6) Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
keine
3.1.7) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen
3.1.8) Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder
3.2) Bedingungen für den Auftrag
3.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
3.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
3.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Abschnitt 4: Verfahren
4.1) Beschreibung
4.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
4.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
4.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
4.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion
4.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen : ja
4.2) Verwaltungsangaben
4.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
4.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18.06.2026
Ortszeit: 10:00
4.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber
4.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
4.2.6) Bindefrist des Angebots
20.07.2026
4.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 18.06.2026
Ortszeit: 10:00
Abschnitt 5: Weitere Angaben
5.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
5.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
5.3) Zusätzliche Angaben:
Wir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen,
die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.Der
Auftraggeber hat die Deutsche Bahn AG, Zentraleinkauf, bevollmächtigt, im Rahmen des Vergabeverfahrens bei der
Entgegennahme sowie Abgabe von Willenserklärungen (insbesondere der Zuschlagserteilung) in Vertretung und mit Vollmacht des
Auftraggebers zu handeln.Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen
interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben.Durch den
Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.1.1 bis III.1.4 genannten Erklärungen/Nachweisen folgende
weitere Erklärungen/Nachweise erforderlichErklärung, ob und inwieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s)
Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des
Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes
einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat.Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s):1. ARGE Rheintalbahnarchäologie2.
Prof. Quick und Kollegen - Ingenieure und Geologen GmbH3. Sweco GmbH, Hanauer Landstraße 135-137, 60314 Frankfurt am
MainDer Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber
beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine
gesellschaftsrechtliche/v erwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.Fragen zu den
Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung
interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur
Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder
innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu
beantworten.Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.Bei Durchführung eines
Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu
vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.Für den Fall, dass die Bieter im Rahmen einer Verhandlung zur Abgabe eines preislich
modifizierten Angebots aufgefordert werden, behält das Angebot der 1. Angebotseröffnung einschl. der Nebenangebote weiterhin
Gültigkeit. Das gilt sowohl für den Fall, dass der Bieter fristgemäß ein modifiziertes Angebot vorlegt, als auch für den Fall, dass der
Bieter ein modifiziertes Angebot nicht oder nicht fristgemäß vorlegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (des
Bestbieters) erteilt.
5.4) Rechtsbehelfsverfahren/Na chprüfungsverfahren
5.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfun gsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Kaiser-Friedrich-Straße 16
Bonn
53113
DE
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund. de
5.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
5.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168
Abs. 2 Satz 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax
oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post erteilt werden (§ 134
Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße
innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den
Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3
GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in §
135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
5.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18.05.2026